Den go-eCharger für den Dienstwagen abzurechnen ist ein Kombi-Thema: die österreichische DIY-Ikone steht bei PV-Besitzern und Smart-Home-Bastlern hoch im Kurs — Stichwort PV-Überschussladen und HomeAssistant — und viele dieser Nutzer sind gleichzeitig Elektro-Dienstwagenfahrer. ChargeReport schließt die Lücke zwischen go-e-App und monatlichem BMF-Bericht: Wir lesen die Ladesessions der Gemini-, Gemini-flex- und HOMEfix-Modelle direkt über die go-e-Cloud-API und erstellen daraus den Einzelnachweis, den Ihr Arbeitgeber ab 2026 zwingend sehen muss. Keine Excel-Exporte, kein CSV-Gefrickel.
Unterstützte go-eCharger-Modelle
ChargeReport unterstützt die folgenden Modelle der go-eCharger-Familie nativ, ohne zusätzliche Hardware:
- go-e Charger Gemini
- go-e Charger Gemini flex
- go-e Charger HOMEfix
Wenn Ihr Modell nicht aufgeführt ist, aber eine OCPP-1.6J-Schnittstelle hat, funktioniert es mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem — unser Gateway akzeptiert jedes OCPP-1.6J-konforme Charge-Point. Bei Unsicherheit schauen Sie in unseren Setup-Guide für Wallbox-Marken oder schreiben Sie uns vor der Registrierung an.
go-eCharger Wallbox in 3 Minuten verbinden
go-e bietet zwei API-Pfade — Cloud (v2) und lokales HTTP auf Port 80. ChargeReport nutzt die Cloud-Variante, weil sie ohne Router-Konfiguration funktioniert: (1) In der go-eCharger-App unter Einstellungen → Verbindungen → Cloud-API einen API-Token erzeugen (einmalig, nur einsehbar beim Erzeugen). (2) Token im ChargeReport-Wizard zusammen mit der Seriennummer der Box einfügen. (3) Sync startet sofort; die letzten 30 Tage werden als Historie mitgezogen. Wer HomeAssistant parallel nutzt: Die go-e-Cloud-API verträgt mehrere Clients, ChargeReport stört Ihr bestehendes Automation-Setup nicht. Modelländerung (Gemini → Gemini flex) erkennen wir automatisch, kein neuer Token nötig.
BMF-konforme Abrechnung — wie ChargeReport das macht
Seit 2026 verlangt das BMF einen Einzelnachweis pro Ladevorgang — pauschale Erstattungen sind nicht mehr zulässig. ChargeReport liest Datum, Uhrzeit und kWh jeder Ladesitzung aus und rechnet mit dem aktuell gültigen Stromtarif (Bundesnetzagentur-Durchschnittspreis, aktuell 34 ct/kWh brutto). Am Ende des Monats erhalten Sie und Ihr Arbeitgeber einen PDF-Bericht, der exakt den BMF-Anforderungen entspricht: jede Session einzeln, Wallbox-Identifikation, Fahrzeug-Kennzeichen, Summen pro Kalenderwoche und -monat. Die Daten bleiben in der EU (DSGVO-konform, Server in Frankfurt), und der Bericht geht automatisch per E-Mail raus — keine manuellen Zählerstände mehr ablesen.
Details zur Rechtslage finden Sie in unserem Artikel BMF-Schreiben 2026: Wallbox-Eichrecht und Einzelnachweis-Pflicht sowie im ausführlichen Guide Dienstwagen zuhause laden 2026 — was sich ändert.
Häufige Fragen zu go-eCharger & ChargeReport
Wird PV-Überschussladen in der BMF-Abrechnung korrekt berücksichtigt?+
Ja — und das ist sogar der Punkt, der go-e-Nutzer besonders interessiert. Die go-eCharger-API liefert pro Session die tatsächlich geladenen kWh, unabhängig davon, ob diese aus dem Netz oder vom PV-Dach kamen. Für die BMF-Erstattung zählt aus steuerlicher Sicht der Netzbezug — PV-Überschuss darf Ihr Arbeitgeber nicht erstatten. ChargeReport trennt beide Anteile, wenn Sie die PV-Anlage in den Einstellungen hinterlegen.
Kann ich mein HOMEfix-Modell (fest verbaut, 11kW) genauso anbinden wie den mobilen Gemini?+
Ja. Aus API-Sicht ist der HOMEfix identisch zum Gemini — nur das Gehäuse und die Anschlussart unterscheiden sich. Derselbe Token, derselbe Sync-Intervall, dieselbe Abrechnung. HOMEfix hat zusätzlich einen integrierten MID-Zähler, was für die BMF-Nachweispflicht komfortabel ist.
Ich nutze den go-eCharger gelegentlich auch an Freunden zum Laden. Kommen diese Sessions in den Dienstwagen-Report?+
Standardmäßig ja — die API unterscheidet nicht nach Standort. Lösung: Im ChargeReport-Dashboard können Sie Sessions mit einem Kennzeichen-Filter versehen oder per RFID-Chip trennen. Nutzen Sie einen dedizierten Chip nur für den Dienstwagen, dann wird automatisch gefiltert.
Funktioniert es auch, wenn der go-eCharger ausschließlich lokal (ohne Cloud) läuft?+
Für Cloud-Anbindung brauchen wir die go-e-Cloud aktiviert — sie ist kostenlos und Standard-Setup. Wenn Sie aus Datenschutzgründen komplett lokal fahren, unterstützt ChargeReport die lokale HTTP-API über einen Konnektor, der im Heimnetz läuft. Das ist die seltenere Konfiguration — Setup-Guide auf Anfrage.
Kostet die go-e-Cloud-API extra?+
Nein, die Cloud-API und ihr API-Token sind für go-e-Kunden kostenlos. go-e verkauft keinen Premium-Zugang. Die einzigen Kosten auf Ihrer Seite sind das ChargeReport-Abo.
Nächster Schritt
Registrierung dauert zwei Minuten, das erste Monat ist kostenlos testbar. Sie brauchen Ihr Dienstwagen-Kennzeichen und den Zugang zu Ihrer go-eCharger-Wallbox — mehr nicht. Fragen zur rechtlichen Seite? Unser FAQ-Bereich beantwortet die häufigsten Punkte, und unsere Preis-Seite zeigt transparent, was ein Monats-/Jahres-Bericht kostet.